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Waldbaden

Der Wald - idealer Ort der Therapie

"Shinrin Yoku" japanisch für Waldbaden

Hier ist nicht etwa das Baden in einem See oder Bach gemeint, sondern das Eintauchen in die Natur, mit allen Sinnen. Achtsam und absichtslos losschlendern, eins werden mit der Atmospähre, Sinneseindrücke sammeln, Stress reduzieren - darum geht es bei Shinrin Yoku, das in Japan sogar Teil der staatlichen Gesundheitsversorgeng ist, seit man um die vielen positiven Effekte des Waldbadens weiss. 

Wo und Wie?

An einem frühen Samstag- oder Sonntagmorgen treffen wir uns auf dem Parkplatz Hof Eggisbühl in Weggis. Von dort laufen wir im Schweigen in Richtung und durch den bezaubernden Herrenwald (ca 40 Minuten), bis wir auf einer Lichtung ankommen. Von dort beginnen wir die Yogapraxis mit einem kraftvollen Om in den Tag und sanften stehenden Sonnengrüssen (ca 40 Minuten).

Normale Outdoor-Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen. Keine Yogamatte nötig. 

Die aromatische Waldluft, die wir einatmen, ist heilsam. Negative Ionen unterstützen das Immunsystem, indem sie die Menge freier Sauerstoffradikale im Körper reduzieren. Pflanzen kommunizieren mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und sie stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die sogar gegen Krebs wirken könnten. Der Wald wirkt sich positiv auf das parasympahtische System aus, den "Nerv der Ruhe", der gegen chronischen Stress wirkt und die Stimmung hebt. Gleichzeitig atmen wir im Wald von den Bäumen abgegebenen Terpene ein, die unser Immunsystem stärken und unsere Abwehrzellen gegen gefährliche oder kranke Zellen vermehren. Therapie in der Natur, im Kreise einer gleichgesinnten naturverbundenen Gruppe.